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Südosteuropa – 2015

“Die Reise mit unserem Alltagsauto”

Auch der T4 war noch nicht das endgültige Reisegefährt … Alex wollte uns einen VW Bus T3 Baujahr 1990 zum Reiseauto ausbauen. Dieser musste jedoch erst noch komplett überholt und restauriert werden, was doch einige Zeit in Anspruch nahm. Und da zwei „Busse“ nicht möglich waren, haben wir kurzerhand den T4 verkauft und uns einen 5er-BMW als „Alltagsauto“ gekauft. Mit diesem haben wir dann auch unsere Reise in den Süd-Osten Europas gestartet.

Und so machten wir uns Anfang August mit PKW und Zelt los auf unsere Tour durch Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Albanien.Rohde on Tour, Reisen, Rohde, Alexander, Sabine, AlexanderundSabine, Reisebericht-2015

Den ersten größeren Stopp machten wir in Kroatien, wo wir uns mit Freunden für zwei Tage getroffen haben. Wir besichtigten Novigrad, waren im Meer baden, waren lecker essen und haben gemütliche Stunden zusammen verbracht.

Weiter ging es nach Vodice, mit einem Abstecher nach Mostar (Bosnien und Herzegowina), mit charmanter Altstadt. Wir haben das wunderschöne Dubrovnik besichtigt und sind von dort aus nach Montenegro eingereist. An den Grenzen herrschte immer reges Treiben, wir hatten meistens eine Wartezeit von ca. 1 Stunde, aber wir konnten problemlos einreisen, wenn auch mit Bauchkribbeln.

Der nächste Stopp war in der Nähe von Kotor. Auf Empfehlung einer Familie aus Österreich, die wir in Montenegro kennengelernt hatten, haben wir unsere Tour noch auf Albanien ausgedehnt. So sind wir weiter an den Shkodra-See im Norden Albaniens gefahren und haben hier zwei ruhige Tage auf einem Campingplatz verbracht. Rohde on Tour, Reisen, Rohde, Alexander, Sabine, AlexanderundSabine, Reisebericht-2015Hier hatten wir eine Begegnung, die uns nachhaltig prägte … eine reisende Familie mit einem Landrover Defender … die Idee war geboren – wäre das nicht auch etwas für uns?

Leider war unsere Zeit in diesem Jahr auf zwei Wochen begrenzt, wir mussten noch die Schuleinführung unsere Tochter vorbereiten. Somit machten wir uns so langsam wieder auf den Weg in Richtung Heimat. Wir fuhren über Sarajevo und Zagreb weiter in Richtung Österreich. Es war unser erster Besuch in Sarajevo. Der Krieg ist 20 Jahre her, aber in der Stadt war es irgendwie beklemmend, ständig die Bilder vor Augen, die vor 20 Jahren durch die Presse gelaufen sind. Wir hatten immer eine leichte Gänsehaut, wenn wir durch die Straßen der Hauptstadt gelaufen oder gefahren sind.

Hoffentlich kommt sowas nie wieder.

Die Eindrücke waren atemberaubend und unbeschreiblich schön, aber auch traurig … wir kommen auf alle Fälle wieder … nur mit anderem Reisegefährt.

Gefahrene Kilometer: 4.080 km

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